Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
1.1 Diese AGB gelten für Verträge zwischen BatuDigital („Auftragnehmer“) und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB („Auftraggeber“), also Firmen und Selbstständigen, über die Erstellung und Pflege von Websites, Webanwendungen und digitalen Inhalten.
1.2 Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Leistungsgegenstand
2.1 Leistungsbeschreibung: Der Auftragnehmer erbringt folgende Leistungen:
- Konzeption, Design und Entwicklung von Websites/Webanwendungen
- Integration von Content-Management-Systemen (CMS)
- Responsive Optimierung für Desktop, Tablet und Mobile
- Grundlegende SEO-Optimierung (On-Page)
- Ich achte beim Bau auf Barrierefreiheit: Bedienung per Tastatur, gut lesbare Kontraste, Alternativtexte für Bilder.
2.2 Nicht enthalten: Content-Erstellung (Texte, Bilder), Domain-Registrierung, Hosting, professionelle Fotografie, Übersetzungen.
2.3 Technik: Mit welcher Technik oder Plattform ich baue, legen wir im Angebot fest.
§ 3 Pflichten des Auftraggebers
3.1 Content-Lieferung: Der Auftraggeber stellt unverzüglich zur Verfügung:
- Alle Textinhalte in digitaler Form
- Bildmaterial in ausreichender Qualität (min. 1920px Breite)
- Logos und Corporate-Design-Vorgaben (Vektorformate bevorzugt)
- Zugangsdaten zu bestehenden Systemen
- Rechtliche Angaben für Impressum und Datenschutzerklärung
3.2 Zeitnahe Mitwirkung: Bereitstellung innerhalb von 7 Tagen nach Vertragsabschluss. Feedback zu Entwürfen innerhalb von 5 Werktagen. Bei Verzögerung: Terminverschiebungen und Mehrkosten vorbehalten.
3.3 Rechte: Der Auftraggeber versichert, sämtliche Rechte am überlassenen Material zu besitzen und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei.
§ 4 Vertragsdurchführung
4.1 Zeitplan: Den Zeitplan legen wir gemeinsam fest. Er steht im Angebot.
4.2 Änderungswünsche: Während der Design-Phase bis zu 3 Feedback-Runden inklusive. Nach Design-Freigabe gelten Änderungen als Zusatzauftrag. Nach Abnahme: Änderungen als Wartungsauftrag.
§ 5 Abnahme
5.1 Werkvertrag: Die Abnahme erfolgt nach schriftlicher Benachrichtigung über die Bereitschaft zur Abnahme.
5.2 Abnahmeverfahren: Der Auftraggeber hat die Abnahme innerhalb von 2 Wochen vorzunehmen. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn keine wesentlichen Beanstandungen geäußert werden, die Website produktiv genutzt wird, oder innerhalb der Frist nicht reagiert wird.
5.3 Zahlungsfälligkeit: Der Zahlungsanspruch wird mit Abnahme fällig.
§ 6 Preise & Zahlung
6.1 Preisgestaltung: Festpreisprojekte nach individuellem Angebot oder Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand. Der Stundensatz wird im jeweiligen Angebot ausgewiesen.
6.2 Zahlungsmodalitäten: 50% Anzahlung bei Vertragsabschluss, 50% nach Abnahme. Zahlungsziel: 14 Tage nach Rechnungsstellung.
6.3 Verzug: Bei Zahlungsverzug: Verzugszinsen (9% über Basiszinssatz), Aussetzung der Leistungserbringung, Vertragsauflösung nach 30 Tagen Verzug.
6.4 Umsatzsteuer: Der Auftragnehmer ist Kleinunternehmer im Sinne des § 19 UStG und berechnet keine Umsatzsteuer. Gegenüber Verbrauchern sind alle Preise Endpreise, auch wenn die Kleinunternehmerregelung später entfällt. Gegenüber Unternehmern sind alle Preise Nettopreise: Entfällt die Kleinunternehmerregelung, kommt auf Leistungen, die danach erbracht werden, die gesetzliche Umsatzsteuer hinzu, auch bei laufenden Verträgen. Der Auftragnehmer teilt das in Textform mit, sobald es feststeht. Ein Unternehmer, der keine Vorsteuer abziehen kann, darf einen laufenden Dauervertrag dann mit einem Monat Frist zum Monatsende kündigen.
§ 7 Hosting
7.1 Option A: Der Auftraggeber hostet selbst. Der Auftragnehmer unterstützt bei Einrichtung und Deployment.
7.2 Option B: Verwaltetes Hosting durch Auftragnehmer (White-Label). Laufzeit und Kündigung gelten aus dem Wartungsvertrag.
§ 8 Urheberrecht
8.1 Eigentumsvorbehalt: Der Auftragnehmer behält sich das Eigentum bis zur vollständigen Bezahlung vor.
8.2 Nutzungsrechte: Mit Bezahlung erhält der Auftraggeber einfache Nutzungsrechte an dem, was ich selbst erstellt habe: Website-Code und Design-Elemente (kein Weiterverkauf, soweit die Lizenz eines Dritten nichts anderes vorschreibt). Für Themes, Plugins, Apps und Plattformen von Dritten gelten die Bedingungen ihrer Hersteller.
8.3 Referenznutzung: Der Auftraggeber erklärt sich mit Referenznennung und Portfolio-Verwendung einverstanden (es sei denn, schriftlich ausgeschlossen).
§ 9 Datenschutz
9.1 Datenschutz: Ich richte deine Website datenschutzfreundlich ein. Dienste von Dritten (zum Beispiel Karten oder Videos) laden erst nach Zustimmung deiner Besucher, wenn ein Cookie-Banner zum Auftrag gehört.
9.2 Verantwortlichkeit: Der Auftraggeber ist selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und stellt Datenschutzerklärung sowie Impressum.
§ 10 Gewährleistung & Haftung
10.1 Mängel: Mängelansprüche verjähren 12 Monate nach Abnahme. Die Verkürzung gilt nicht für Schadensersatz nach 10.4 und nicht, wenn ich einen Mangel arglistig verschwiegen habe. Fehler in Inhalten, die du geliefert hast, sind kein Mangel meiner Arbeit.
10.2 Haftungsausschluss: Keine Haftung für indirekte Schäden, entgangenen Gewinn, höhere Gewalt, Internet-Ausfälle, Hackerangriffe, Fehler durch vom Auftraggeber gelieferte Inhalte.
10.3 Haftungsobergrenze: Auf den vereinbarten Auftragswert begrenzt, maximal 10.000 €.
10.4 Ausnahmen: Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz hafte ich unbegrenzt. Verletze ich leicht fahrlässig eine Pflicht, ohne die der Vertrag nicht funktioniert, hafte ich für den vorhersehbaren, typischen Schaden.
§ 11 Support & Wartung
Nach Abnahme besteht keine automatische Supportpflicht. Ein Wartungsvertrag kann optional abgeschlossen werden (Details siehe Preisgestaltung).
§ 12 Vertragsbeendigung
12.1 Kündigung: Für Wartungsverträge gelten Laufzeit und Kündigung aus dem Wartungsvertrag. Kündigst du ein laufendes Projekt, bekomme ich die vereinbarte Vergütung abzüglich dessen, was ich dadurch spare.
12.2 Außerordentlich: Bei Vertragsverletzung, Insolvenz oder unzumutbaren Verzögerungen über 30 Tage.
§ 13 Schlussbestimmungen
13.1 Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.
13.2 Gerichtsstand: Köln (soweit gesetzlich zulässig).
13.3 Recht: Deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.